Die Uwald Alm – ein Gebiet, von wo aus das Gsieser Tal am schönsten ist. Ein Gast hat dies einmal treffend ausgedrückt, wenn er meinte: “So schön stelle ich mir das Paradies vor!“ Vom Hotel Magdalenahof 1475m folgt man dem Wegweiser „Nr.12“ über die Brücke, dort nach links und nach dem „Schlosser Hof“ ein weiteres Mal nach links, ehe man nach wenigen Metern nach rechts ausweichend auf den alten „Viehtrieb“, von Zäunen und Sträuchern begrenzt, gelangt. In der Nähe des „Burger Hofes“ überquert man die Brücke des Pfoibaches und stapft auf der Forststraße durch tiefverschneiten Winterwald. Immer wieder öffnen sich kleine Waldlichtungen und bieten beeindruckende Ausblicke über unser Tal und die steil in den blauen Himmel ragenden Pragser Dolomiten im Südwesten. Man überquert nun ein zweites Mal den reißenden Gebirgsbach, wandert durch eingezäunte Almwiesen und erreicht bald die Abzweigung 1930m nach links, die uns in westlicher Richtung durch Wiesen und Wälder zur Uwald Alm 2042m hoch führt. Besonderheiten am Wegrand: Die zotteligen Bartflächten an Stämmen und Ästen verleihen unseren Wäldern einen bizarren Ausdruck. Sie stellen eine Symbiose zwischen Pilzen und Blaualgen dar: die Alge produziert mittels Sonnenlicht organische Stoffe, von deren Abbau und Mineralisation der Pilz lebt. Aus den absterbenden Pilzteilen bezieht sodann die Alge, die für das Wachstum notwendigen Mineralstoffe. Ein Perpetuum mobile, wie es nur die Natur hervorbringen kann. Bartflächten sind verlässliche Umweltindikatoren, die uns sagen, dass hier die Luftqualität noch in Ordnung ist. Sie zerstören den Baum jedoch nicht. Abstieg: über den beschriebenen Aufstiegsweg Rodelweg: mittel bis schwer
anmelden